St. Quirinus

Chronologie der Pfarrei Bengel

Bengel gehörte ursprünglich als Filiale zur Pfarrei Kröv und damit zum Kröver Reich. Dies wird bereits 1429 in alten Schriften erwähnt.

In einem Visitationsbericht des Jahres 1569 wird für Bengel eine Quirinuskapelle benannt, in der eine Wochenmesse, ein Altar und ein Kelch aufgeführt werden. Diese Kapelle wurde wahrscheinlich zerstört.

1726 wurde eine neue Kapelle erbaut mit dem Altar der alten Vorgängerkapelle. Auch diese wurde durch einen Brand im Jahre 1865 zerstört.

 

Zu Beginn der Säkularisierung im Jahre 1802 wird die Klosterkirche Springiersbach zur Pfarrkirche erhoben und Bengel als Filiale zugeordnet. Zur Pfarrei Springiersbach gehörten im 19. Jahrhundert die Orte Engelsberg, Melchhof und Neidhof; von 1803 bis 1806 auch Kinderbeuern. Nachdem jedoch Kinderbeuern 1868 zur Pfarrei erhoben wurde, kam Hetzhof nach Kinderbeuern.

 

Am 04. September 1897 brannte der Kirchturm von Springiersbach. Das veranlasste die Bengeler, erneut mit den Bemühungen für eine neue Kirche in Bengel zu beginnen. Am 24. Juli 1868 wurde unter der Voraussetzung, dass Geld vorhanden ist, die Genehmigung für eine neue Kirche in Bengel von der Bischöflichen Behörde in Trier erteilt. Unter Pfarrer Zimmermann wurde das große Werk 1901/1902 begonnen.

Am 08. April 1902 erteilte Trier die Vollmacht zur Grundsteinlegung.

Am 12. August 1903 wurde das Allerheiligste von Springiersbach nach Bengel überführt und die Kirche benediziert ( = gesegnet ); am 25. Mai 1905 erfolgte die feierliche Konsekration ( = Weihe ) der neuen Kirche durch Weihbischof Karl Ernst Schrod.

Die Umbenennung der Pfarrei Springiersbach in Pfarrei Bengel erfolgte erst unter Pfarrer Richertz ( 1939 – 1965 ) im Jahre 1946. Seit 1903 jedoch hatte die Pfarrei aber ihren Sitz in Bengel und nicht mehr in Springiersbach. Mehr zum Kloster Sprinigersbach [hier...]