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Pfarreiengemeinschaft Alftal

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„Am Aschermittwoch ist alles vorbei…“

So singen wir in einem Ihnen allen bekannten Fastnachtsschlager. Doch stimmt das wirklich? Ist wirklich alles vorbei am Aschermittwoch? Nein. Es beginnt jetzt was Neues; etwas, was uns reinigen soll und schließlich hinführen soll zum Fest aller Feste, zu Ostern, zur Feier der „Auferstehung unseres Herrn Jesus Christus“. Wir sagen: Karneval (lat.: carne vale = Fleisch ade) oder Fastnacht (= die Nacht vor dem Beginn des großen Fastens) und meinen die Zeit, in der wir nochmal so richtig froh und lustig sein und vielleicht auch mal über die Stränge schlagen können, um dann mit dem Aschermittwoch die 40 Tage der österlichen Bußzeit zu beginnen. Doch in diesem Jahr ist alles anders wegen Corona. Dennoch aber soll uns die wahre Freude nicht abhandenkommen. Wir sollten vielmehr die Zeit nutzen, um intensiver den Weg auf Ostern hin zu gehen, darüber nach zu denken, welchen Sinngehalt die 40 Tage in sich bergen und welche Chancen sie uns gewähren. Denn 40 Jahre zog Mose mit seinem Volk Israel durch die Wüste, bis sie zum verheißenen Land kamen. 40 Tage lang verweilte Mose auf dem Berg Sinai, bevor der mit den Gesetzestafeln zum Volk herunter kam. 40 Tage fastete der Prophet Elija auf dem Weg zum Gottesberg Horeb und 40 Tage hat Jesus in der Wüste gefastet, bevor er seine Verkündigung vom Reich Gottes begonnen hat. Und IHM gleich, sollen wir uns 40 Tage lang in besonderer Weise auf das Osterfest vorbereiten; und zwar durch Fasten, Beten und Werke der Buße (z.B. Arme unterstützen; vgl. dazu das Evangelium vom Aschermittwoch, Mt 6, 1-6.16-18).   Weil die Sonntage - auch in der Fastenzeit - kleine Osterfeste sind, werden sie nicht zu den eigentlichen Fasttagen hinzugezählt. Damit ergibt sich aber lediglich eine Anzahl von 36 Fasttagen. Damit man auf die Zahl 40 kommt, wurden bereits im 4. Jhrh. n. Chr. die vier Tage vor dem ersten Fastensonntag dazugezählt. Und so kam man dann auf den Aschermittwoch, als Beginn der Österlichen Bußzeit, der Fastenzeit.

Fastenzeit heißt nicht nur, weniger essen und trinken, überhaupt weniger für sich selbst fordern und verbrauchen. Der Sinn: Der ganze Mensch soll frei und gesund werden; sich selbst wiederfinden; das wieder neu einüben und zu verwirklichen suchen, was wir durch die Taufe geworden sind: der neue Mensch, in dem Christus sichtbar wird.

Ich wünsche Ihnen und mir in diesen kommenden Tagen und Wochen bis hin zu Ostern Mut und Kraft und Zeit zum Auftanken, damit es uns gelingen kann, neue Menschen zu werden, die das Licht Jesu aus- und weiterstrahlen in eine oft dunkle und angstbeladene Welt um uns herum, damit dort erfahrbar werden kann: wir müssen unsere Erdenwege nicht alleine gehen; der HERR geht mit. Auch und gerade in dieser augenblicklich schwierigen Coronapandemiezeit. Haben wir daher Mut, den Weg mit IHM zu gehen und vergessen wir dabei die Freude und die Liebe zueinander nicht.

P.Ludwig Eifler O.Carm. (Pfarrer)

 

 

„Ich bin für Dich da – Mein Einsatz für eine bessere Welt“
Junge Leute erzählen im #telefongottesdienst von ihrem Engagement

Die Kirche der Jugend Marienburg und die Fachkonferenz Jugend im Dekanat Wittlich laden ein zum Jugend-Telefon-Gottesdienst am Samstag, 27. Februar 21, 18 Uhr. Unter der Überschrift „Ich bin für Dich da – Mein Einsatz für eine bessere Welt“ erzählen junge Leute, wofür sie sich engagieren und wo sie sich einbringen. Mitgestaltet wird der Gottesdienst von der Sakro-Pop-Band „Spirit“. Dieselben Mitwirkenden gestalten auch den Sonntags-Telefon-Gottesdienst der Kirche der Jugend Marienburg am Sonntag, 28. Februar 21, 11.30 Uhr.

Die Teilnahme an den Telefon-Gottesdiensten geht ganz einfach:

1. Mit dem Festnetz-Telefon oder Handy wird die Nummer 0619 / 6781 9736 gewählt.

2. Mit 1# wird dann die deutsche Sprache ausgewählt.

3. Auf Anfrage wird dann der Zugangscode eingegeben: 844 536 441#.

4. Nach Abfrage der Teilnehmer-Nummer wird nochmals die Taste # gedrückt.

Nähere Infos unter

www.jugend-marienburg.de.