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Pfarreiengemeinschaft Alftal

Hurra, hurra, die Ferienzeit ist da!

Liebe Besucherin, lieber Besucher unserer Homepage!

Mit wehenden „Fahnen“, sprich Zeugnissen verlassen in diesen Tagen die Kinder die Schulen, nachdem mancherorts zuvor unter Coronabedingungen ein Schulschlussgottesdienst stattfand, in dem Kinder, Lehrer und Eltern gedankt haben für all das, was ihnen im zu Ende gegangenen Schuljahr von Gott geschenkt wurde und das in einer augenblicklich schwierigen Zeit. Es war alles ganz anders in den zurückliegenden Monaten, als wir das gewohnt gewesen sind. Die Kinder mussten längere Zeit zuhause lernen; die Eltern arbeiteten oder arbeiten immer noch im Homeoffice; es war, es ist eine anstrengende Zeit, in der Eltern und Kinder sehr angespannt (gewesen) sind. Vieles Gewohnte konnte nicht so stattfinden. Allmählich kommt wieder Normalität in den Lebensalltag hinein. Aber dennoch gilt: Wir müssen Vorsicht walten lassen. Das Virus ist noch nicht besiegt. Ich hoffe, sehr, dass es nach der Ferienzeit kein böses Erwachen gibt, wenn die Urlauber von ihren Urlaubszielen wieder nach Hause zurückkehren. Daher wäre es gut, einfach einmal zuhause oder von zu Hause aus den Urlaub, die freien Tage zu genießen. Es wäre gut, dabei miteinander ins Gespräch zu kommen oder im Gespräch zu bleiben, kleinere Dinge miteinander zu unternehmen und sich somit gegenseitig Freude zu schenken.

Und so ist jetzt trotz allem Vorfahrt für Ferien, Spiel und Spaß. Stress kann daheim bleiben. Es bricht eine andere Zeit an, wenigstens für sechs Wochen mal. Manche sind bereits verreist, stehen vielleicht auch schon im Stau, irgendwo auf einer Autobahn. Andere machen sich in den nächsten Tagen und Wochen auf den Weg, um den Alltag hinter sich zu lassen, der ansonsten so festen Taktung von Beruf und Terminen zu entfliehen. Sie freuen sich darauf, andere Länder, Kulturen und Menschen kennen zu lernen. Andere bleiben zu Hause, machen es sich dort gemütlich; Urlaub, Ferien auf „Balkonia“. Wichtig ist bei allem jedoch, sich zu erholen, die Seele, wie man so sagt, ein wenig baumeln zu lassen, damit sie die Chance bekommt, nachzukommen in der sonst hektischen Welt und Zeit, die uns umgibt, in der wir leben und das gerade in der noch immer andauernden Coronapandemiezeit.

Ich möchte Ihnen in diese Ferienzeit hinein ein schönes Gebet aus Südafrika mitgeben und wünsche Ihnen allen damit eine erholsame Urlaubszeit:

Lass mich langsamer gehen, Gott,
entlaste das eilige Schlagen meines Herzens
durch das Stillwerden meiner Seele.
Lehre mich die Kunst des freien Augenblicks.
Lass mich langsamer gehen, um eine Blume zu sehen,
ein paar Worte mit einem Freund zu wechseln,
einen Hund zu streicheln,
ein paar Zeilen in einem Buch zu lesen.
Lass mich langsamer gehen, Gott.
Und gib mir den Wunsch,
meine Wurzeln tief in den ewigen Grund zu senken,
damit ich empor wachse zu meiner wahren Bestimmung. Amen.

P. Ludwig Eifler O.Carm. (Pfarrer)