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Pfarreiengemeinschaft Alftal

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Mittlerweile haben wir, von der Liturgie her gesehen, den Weihnachtsfestkreis verlassen und sind in den ersten Teil der Zeit im Jahreskreis eingetreten, der am Dienstag vor dem Aschermittwoch endet. Denn am Aschermittwoch beginnt der zweite große Festkreis im Kirchenjahr, der Osterfestkreis.

Allerdings bleibt in vielen Kirchen die Weihnachtskrippe noch bis zum 2. Februar stehen. Denn an diesem Tag, dem 40. Tag nach Weihnachten, feiert die Kirche das „Fest der Darstellung des Herrn“. Der Festinhalt ist dabei vom Evangelium des Tages her gegeben (Lk 2,22-40). Der Messias kommt mit seinen Eltern Maria und Josef in seinen Tempel und begegnet dem Gottesvolk des Alten Bundes, vertreten durch die greisen Persönlichkeiten Simeon und Hanna. Vor der Liturgiereform des Zweiten Vatikanischen Konzils nannte man das Fest „Mariä Lichtmess“. Und an diesem Tag endete erst die Weihnachtszeit. 

An den kommenden vier Sonntagen hören wir in diesem Lesejahr B einzelne Evangelienabschnitte aus dem Markusevangelium. Dabei erfahren wir, dass Jesus Menschen in seine Nachfolge ruft, die zunächst seine Verkündigung der frohen Botschaft in sich aufnehmen und dann später von ihm selbst hinausgesandt werden in die damals bekannte Welt, um diese Botschaft allen Menschen zu verkünden. Dabei begegnet uns Jesus als der Heiland und Erlöser der Menschen von allen Übeln.

Und diese Seine Botschaft ist nicht Schnee von gestern, sondern gilt für alle Menschen auch in unserer Welt und Zeit. Ja, gerade in dieser Coronapandemiezeit ist sie äußerst wichtig für alle Menschen. Denn dieser Jesus ist auch unser Begleiter und Beschützer, Er  ist auch unser Heiland. Er ist damit allerdings kein „Freifahrtschein“, dass wir uns nicht an die Einschränkungen zur Eindämmung der Coronapandemie halten müssten – in dem Sinne: Gott wird uns schon davor bewahren. Vielmehr sollten wir mit gutem Beispiel vorangehen uns gemäß den Anordnungen zu verhalten, die uns gegenseitig vor Ansteckungen schützen sollen. Dabei ist Solidarität gefordert, auch wenn es uns schwerfallen mag und dabei manche Einschränkungen und soziale Kontakte hintenan gestellt werden müssen zu Gunsten des größeren Gemeinwohls. Wenn wir das Unsrige getan haben, dann kann Gott das Seinige dazutun, damit wir gut durch die Pandemie kommen. Denn wir haben als Christen Verantwortung füreinander, durch solidarisches Verhalten, Achtsamkeit, Aufmerksamkeit und dem fürbittenden Gebet.

Ich wünsche Ihnen und mir, dass wir aus dem Wort Gottes in der kommenden Zeit für diese nicht leichte Aufgabe Kraft und Mut schöpfen können und uns durch die heilige Eucharistie stärken lassen. Ich wünsche Ihnen und mir eine gesegnete Zeit.

P.Ludwig Eifler O.Carm. (Pfarrer)