St. Margareta

Pfarrkirche St. Margareta Hontheim
Pfarrkirche St. Margareta Hontheim

Pfarrgemeinde Hontheim

Hontheim wird in den erzbischöflichen Rechten erstmals 1250 erwähnt. Zur Pfarrei Hontheim gehörte bis 1803 außer den jetzigen Filialen Wispelt und Krinkhof noch Olkenbach mit der nahe gelegenen Kapelle Heinzerath. 1803 wurden Olkenbach und  Heinzerath an die Pfarrei Bausendorf abgegeben.

Unsere Pfarrkirche wurde am 13.12.1736 durch Weihbischof Lothar Friedrich von Nalbach konsekriert. Im Jahr 1852 wurde bei einer Feuersbrunst, der 20 Häuser zum Opfer fielen, auch die Kirche ergriffen, nur der Chor blieb erhalten. In den Jahren 1854-1856 wurde der jetzige Bau errichtet.

Patronin der Kirche war allezeit die hl. Margareta. Ihr war der Hochaltar geweiht, der Seitenaltar auf der Evangelienseite der hl. Lucia, auf der Epistelseite den hl. Rochus und Sebastianus. Lucia und Sebastian gelten noch heute als zweite Patrone. Ein steinerner Aufsatz des Hochaltars mit der Jahreszahl 1665 hat sich noch erhalten und wurde 1846 an der Außenwand des Chores eingemauert; er stellt die Kreuzigung, Grablegung und Auf­erstehung des Herrn dar. Im Jahre 1970 wurde es von der Außenwand entfernt und nach langer Restaurationszeit kehrte das Retabel 2002 in die Kirche zurück. Der Chor weist ferner ein gotisches Sakramentshäuschen von Stein auf.                                                                                                                                                      

 

Filiale Krinkhof

Bereits vor dem Jahre 1851 gab es in Krinkhof ein einfaches Kapellchen, welches zu gemeinsamen Gebeten, nicht aber zur Feier einer heiligen Messe genutzt werden konnte. Man beschloss daher im Jahre 1851, eine neue und größere Kapelle zu erbauen. Am 16.Oktober 1853 konnte die heutige Kapelle zu Ehren des hl. Michael, dem Schutzpatron der Deutschen, eingesegnet werden. Der Altar stammt vom Altarbauer Karl Frank aus Trier und wurde laut Lagerbuch der Gemeinde Hontheim im Jahr 1902 für 1.400 Mark angeschafft. Die Kirche befindet sich im Eigentum der Ortsgemeinde Hontheim.

                                                        

Filiale Wispelt                                          

Die Kirche in Wispelt wurde im Jahre 1831 vom Wittlicher Baumeister Burk gebaut. Die feierliche Einweihung erfolgte ein Jahr später durch Weihbischof Josef Hommer. Schutzpatron der Kirche ist der heilige Wendelinus, der als Patron der Bauern und Hirten gilt. Nach ihm ist auch die Stadt St. Wendel im Saarland benannt.

Zwei bronzene Glocken befinden sich im Kirchturm, von denen eine nach dem Schutzpatron benannt ist.

Nach mehrjähriger Renovierung wurde die Sanierung des Gotteshauses im Jahr 2011 fertiggestellt. Eine Einsegnung der sanierten Kirche fand im selben Jahr statt. Die Kirche befindet sich im Eigentum der Ortsgemeinde Hontheim.